OBST OBSCURE
Ooh ZooZoo Lala

Würden die Fünf um Andreas Koeper aus der New Yorker Knitting Factory kommen, könnten sie sich auf dem internationalen Avantgarde-Spielfeld breitmachen (…) Dabei ist der experimentierfreudige Gang durch die Sound-Palette derart (…) kosmisch wie textlich irdisch, daß die jazzigen Zugaben (mit so mancher Hommage an Bill Frisell) nicht unkommentiert von Collagen bleiben können (…)
– Überblick –

Die Musik von Obst Obscure oszilliert irgendwo in der Soundwelt zwischen Minimalismus, Jazz und Lautmalerei. Andreas Koepers rezitativer Gesangsstil kristalliert sich als lyrisches Element heraus, das einigen Stücken Hörspielcharakter verleiht. Auch vor repetitiv eingesetzten Samples scheut man sich nicht. Gleichberechtigt werden diese in ein Sammelsurium abstrakter Klangsegmente eingefügt und transportieren das dubiose Unbewusste, Traumwandlerische.
– Westzeit –